
Bank of Scotland
Die Bank of Scotland ist eine schottische Bank, und Tochter der Lloyds Banking Gruppe. Sie existiert seit dem Jahr 1695 besteht und ist damit eine Traditionsbank, welche inzwischen in ganz Europa angesiedelt ist. Sie bietet ein Tagesgeldkonto, welche mit 2,1% Zinsen im Vergleich gut aufgestellt ist, die Verzinsung liegt im oberen Drittel aller deutschen Tagesgeldkonten. Daneben gibt es eine Zinsgarantie, dass die Verzinsung immer über dem EZB-Leitzinssatz bleibt. Von der Idee gut, nur ist leider momentan der EZB-Leitzins unter einem halben Prozent hoch, so dass diese zusätzliche Absicherung momentan nicht viel wert ist.
Diese Verzinsung wird bis zu einer Einlage von 500.000 € gewährt, was um einiges mehr ist, als die meisten anderen Tagesgeldkonten. Unabhängig von dieser Obergrenze emfpfehlen wir immer nur die Geldanlage bis zur maximalen Einlagensicherung, in diesem Fall also ca. 55.000 €. Geldanlagen über diesen Betrag hinaus, sollten auf weitere Tagesgeldkonten bei anderen Banken aufgeteilt werden.
Das Bank of Scotland Tagesgeld unterliegt der englischen Einlagensicherung. Im Unterschied zur deutschen Einlagensicherung bedeutet dies jedoch einen Vorteil: Die deutsche Einlagensicherung sichert Geld in Höhe von 50.000 € pro Kunde ab, die britische Einlagensicherung 50.000 britische Pfund, was ca. 55.000 € sind. Damit ist die britische Einlagensicherung der Bank of Scotland ca. 5.000 € höher.
Das Bank of Scotland Tagesgeld ist insgesamt ein gutes Geldanlageprodukt. Dass die Bank of Scotland nicht aus Deutschland kommt, ist hier aufgrund der höheren britischen Einlagensicherung eher Vorteil, als Nachteil.
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